1. Kosten pro Jahr erfassen
Alle Positionen netto, ohne MwSt. – als Startwerte ist das Rechenbeispiel aus dem Ratgeber-Artikel hinterlegt.
2. Produktive Stunden ermitteln
Nicht jede bezahlte Stunde ist beim Kunden abrechenbar – siehe Erklärung im Artikel.
3. Gewinnaufschlag festlegen
Empfohlen: 10–20 % auf den kostendeckenden Satz, für Rücklagen und Investitionen.
Bitte prüfen Sie Ihre Eingaben: Anzahl Personen, Arbeitstage, Arbeitsstunden pro Tag und Produktivitätsgrad müssen größer als 0 sein, damit sich produktive Stunden berechnen lassen.
Alle Werte netto, ohne MwSt. Bei Kleinunternehmern nach § 19 UStG wird ohnehin keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Dieser Rechner dient der eigenen betriebswirtschaftlichen Orientierung und ersetzt keine steuerliche oder betriebswirtschaftliche Beratung.
Wie ist das Ergebnis einzuordnen?
Der kostendeckende Stundensatz ist die Schwelle, ab der Ihr Betrieb keinen Verlust macht – noch ohne jeden Gewinn. Der empfohlene Verrechnungssatz enthält zusätzlich den Gewinnaufschlag und ist der Satz, den Sie tatsächlich gegenüber Kunden kalkulieren sollten. Die ausführliche Herleitung der Formel, eine vollständige Beispielrechnung sowie branchenübliche Vergleichswerte für SHK, Elektro, Maler und weitere Gewerke finden Sie im Artikel Stundensatz berechnen für Handwerker.
Wichtig: Diese Kalkulation ersetzt keine Materialkalkulation. Der Aufschlag auf Materialkosten ist eine separate Größe und sollte nie mit dem Stundensatz vermischt werden – auch das erläutert der Artikel im Detail.
Stundensatz einmal hinterlegen, automatisch in jedem Angebot nutzen
In AngebotsPilot tragen Sie Ihren kalkulierten Stundensatz einmalig in den Einstellungen ein. Bei jeder KI-Angebotserstellung wird er automatisch mit den erkannten Arbeitszeiten verrechnet – inklusive Ihrer echten Materialpreise aus dem Datanorm-Import.
14 Tage kostenlos testenHäufige Fragen
Ja, der Rechner ist komplett kostenlos und läuft direkt im Browser. Es ist keine Anmeldung nötig, und es werden keine eingegebenen Zahlen gespeichert oder übertragen – die Berechnung findet ausschließlich auf Ihrem Gerät statt.
Nein. Der Rechner dient der eigenen betriebswirtschaftlichen Orientierung nach der in unserem Ratgeber erläuterten Kalkulationsmethode. Er ersetzt keine individuelle steuerliche oder betriebswirtschaftliche Beratung durch Steuerberater oder Betriebsberater.
Der kostendeckende Satz ist die Schwelle, ab der ein Betrieb ohne Verlust arbeitet – reine Kostendeckung, ohne Gewinn. Der tatsächlich gegenüber Kunden verrechnete Satz enthält zusätzlich den Gewinnaufschlag, mit dem Rücklagen für Investitionen, Ausfallzeiten und Wachstum gebildet werden.
Weil Kostenstruktur, Region, Betriebsgröße und Produktivitätsgrad von Betrieb zu Betrieb stark variieren. Ein pauschaler Marktwert ist immer nur eine grobe Orientierung – Ihre eigene Kalkulation mit Ihren tatsächlichen Zahlen ist verlässlicher als jeder Vergleichswert.
Mindestens einmal jährlich, sowie immer dann, wenn sich Löhne, Fahrzeug- oder Materialkosten spürbar ändern. Ein Stundensatz, der vor mehreren Jahren korrekt kalkuliert wurde, ist durch steigende Kosten oft zu niedrig geworden.
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